Skulpturen


Irénée Duriez (*1950)
Anfangs von plastischer Körperlichkeit zeichnet die von Irénée Duriez geformten und gestalteten Figuren feine sinnliche Eleganz aus. Um sein Modell ausführlich und genau auszumodellieren, nimmt er sich viel Zeit – ohne sich mit der Schaffung von naturalistischen, naturgetreuen Abbildern zu bescheiden. Vielmehr sind seine Figuren bildliche Wiedergabe einer idealisierten Wirklichkeit.
Jörg Immendorf (*1945 – †2007)
In Immendorfs bildnerischem Werk taucht immer wieder die Figur des Affen auf. Er war für ihn zentrales Symbol, Maske des Ideals künstlerischer Genialität, uns stand gleichzeitig stellvertretend für die animalische Triebhaftigkeit des Menschen. Er wurde gleichsam des Künstlers Freund und Feind zugleich. Jörg Immendorf schuf mit seinem Alter Ego ein Meisterwerk des (selbst)ironischen Porträts.
Frans van Straaten (*1963)
Leonardo und Michelangelo sind für ihn die wichtigsten Lehrmeister, die Bronze ist sein bevorzugtes Material. Nun hat er geschafft eine ganz eigene Bildsprache zu formulieren. Getragen wird sie von der Suche nach Harmonie zwischen anmutiger Bewegung und Kraft – „Gleichgewichtskünstler“ nannte sich er einmal selbst. Seine Skulpturen strahlen dabei mit ihrer Dynamik und Eleganz in besonderer Weise auf den sie umgebenden Raum aus.
Emma Rodgers (*1974)
Die Grenzen im Aufspüren und realisieren von Ideen, im Umgang mit dem Material und im Ausdruck immer wieder neu auszuloten zu überschreiten – dies ist das zentrale Ziel im künstlerischen schaffen der englische Bildhauerin Emma Rodgers. Eine ganz eigene Spannung aus Wucht und Dynamik, aus stärke und Vitalität hat die Künstlerin in ihrer bronzenen Figur verliehen. Präzis ist die verhaltene Energie des Stiers gebannt im detailgenau verarbeiteten Material.
Marianne Houtkamp (*1948)
Künstlerin in einer globalisierten Welt. Die von ihr geschaffenen Bronzenskulpturen erscheinen expressive Wiedergeburten der Menschen, die sie auf ihren Reisen getroffen hatte, von denen sie fasziniert worden war. In eine geschichtsträchtige Gegend ist sie gereist. An die Wiege der Menschheit, in den Osten Afrikas um das Rift Valley. Künstlerischer Ausdruck und soziales Engagement gehen im Werk von Marianne Houtkamps eine neue, glückliche Synthese ein.
Günter Grass (*1927)
Der berühmte Romancier, der 1999 für sein schriftstellerisches Schaffen mit der „Blechtrommel“ als Höhepunkt den Literatur-Nobelpreis erhielt, hat sich im Laufe seines Lebens immer wieder auch dem Zeichnen und der Bildhauerei gewidmet. Ergebnisse seiner Ausflüge in die Welt der Skulptur sind unter anderem eine ganze Reihe von Werken zum Thema Tanz – ein Ausdruck einer privaten Leidenschaft des Künstlers.



 
 
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